|

Der Vorstand des KSB hatte für Dienstag, den 9. März 2010 zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung eingeladen. Im Vereinslokal „Fuchs im Hofmann’s“ in Düsseldorf-Bilk hatten sich 23 Vereinsmitglieder und 1 Gast eingefunden.
Nach Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden Rudi Wolff, dem Hinweis an Gäste, dass sie nicht stimmberechtigt sind und der Feststellung der Beschlussfähigkeit erfolgte die Verlesung des Tätigkeitsberichtes 2009. Die Schwerpunkte lagen - wie in jedem Jahr - bei der Katzenkastration, der tierärztlichen Behandlung kranker oder verletzter Tiere, der Fütterung frei lebender Katzen, der Katzenvermittlung sowie der Beratung durch die Geschäftsstelle per Telefon und E-Mail.
Ein besonderer Dank ging an die Aktiven, die mit den Fangaktionen vor Ort und Betreuung von Futterstellen sehr viel Freizeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Der Mitgliederbestand pendelt seit Jahren um etwa 800, womit vermutlich das Potential an aktiv interessierten Tierfreunden erreicht und eine weitere Steigerung wohl nicht mehr zu erwarten ist.
Herausragendes Ereignis seit der letzten Jahreshauptversammlung war – auf Drängen des KSB beim Veterinäramt und auf Antrag der SPD - der Beschluss des Düsseldorfer Ordnungs- und Verkehrsausschusses, eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen mit Freigang in Form einer ordnungsbehördlichen Verordnung einzuführen (13.01.2010). Mit Ausnahme der FDP, die sich der Stimme enthielt, waren alle Parteien dafür.
Der Kassenbericht, verlesen von der Kassenwartin Ulla Wolff, war, wie in den vergangenen Jahren auch, erfreulich. Die Einnahmen durch Beiträge, allgemeine Spenden, Futterspenden und Erbschaften lagen auch in 2009 über den Ausgaben, so dass der Kassenbestand eine erfreulich hohe fünfstellige Zahl aufweist. Die Kassenprüfer waren Christa Gauer und Manfred Gehrke. Letzterer verlas den Prüfbericht, lobte die übersichtliche und einwandfreie Buchführung und empfahl der Versammlung die Entlastung der Kassenführung, die auch ohne Gegenstimmen erfolgte.
Schriftliche Anträge lagen keine vor. Mit dem Punkt „Verschiedenes“ fand die Versammlung ihren Abschluss. Diskutiert wurden u.a. die Versicherungsfrage, wenn bei der Vor-Ort-Arbeit (Fütterung, Fangaktion) ein Unfall passiert, die Probleme mit unliebsamen Nachbarn an Futterplätzen sowie der Transport eingefangener Katzen zum Tierarzt und zurück.
af
|