Jahreshauptversammlung 2008 PDF Drucken
Jahreshauptversammlung des KSB 2008Dienstag, 08. April 2008 – aus organisatorischen Gründen etwas später als in den Jahren zuvor – stand die satzungsgemäße Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung. Im neuen Vereinslokal „Fuchs im Hofmann’s“ in Düsseldorf-Bilk hatten sich 24 Vereinsmitglieder sowie ein Gast eingefunden, um sich die Tätigkeitsberichte 2007 anzuhören und eine Reihe von Themen zu diskutieren.

Nach Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden Rudi Wolff und Feststellung der Beschlussfähigkeit erfolgte die Verlesung des Tätigkeitsberichtes 2007. Die Schwerpunkte lagen wie immer bei der Katzenkastration, der tierärztlichen Behandlung, der Katzenvermittlung sowie der Beratung durch die Geschäftsstelle per Telefon und E-Mail.

Der Kassenbericht – verlesen von der Kassenwartin Ulla Wolff - war auch in diesem Jahr erfreulich. Die Einnahmen durch Beiträge, allgemeine Spenden und Futterspenden in 2007 lagen über den Ausgaben, so dass ein kleiner Überschuss erzielt werden konnte. Die größten Ausgabepositionen waren wie immer bei den Kastrationsaktionen zu finden, gefolgt von tierärztlichen Behandlungen und der Versorgung der Futterstellen.

Der Kassenprüferbericht wurde von Manfred Gehrke und Armin Friesendorf vorgetragen. Beide Herren fanden keinerlei Beanstandungen. Sie dankten Ulla Wolff für ihre übersichtliche und einwandfreie Buchführung und empfahlen der Versammlung die Entlastung der Kassenwartin, die auch ohne Gegenstimmen bei einer Enthaltung erfolgte.

Es lagen der Versammlung keinerlei Anträge vor, so dass direkt zum Punkt „Verschiedenes“ übergegangen werden konnte. Und hier war einiges zu besprechen.
Herr Karl Beirau, der sich dankenswerterweise viele Jahre um die Betreuung der Katzen-Lebendfallen gekümmert hatte, wird diese Tätigkeit im Laufe der nächsten Monate auf eigenen Wunsch auslaufen lassen. Erfreulicherweise erklärten sich verschiedene Vereinsmitglieder bereit, eine oder mehrere Fallen zu übernehmen und im Bedarfsfalle zur Verfügung zu stellen. Somit wird eine gleichmäßigere Verteilung über das Stadtgebiet erreicht.

Durch verschiedene bereits erhaltene bzw. zu erwartende Erbschaften stehen dem Katzenschutzbund größere finanzielle Mittel zur Verfügung. Da diese Summen aus steuerlichen Gründen in naher Zukunft verwendet werden müssen, schlug Rudi Wolff in Abstimmung mit dem Vorstand vor, eine Stiftung zu gründen. Damit würden dem Katzenschutzbund durch die Kapitalzinsen in Zukunft regelmäßige Summen zufließen, die den Verein wesentlich unabhängiger von Beiträgen und Spenden werden lassen.
Die Mitgliederversammlung stimmte diesem Antrag nach ausgiebiger Diskussion ohne Gegenstimmen zu.

Der Vorsitzende, Rudi Wolff, bedankte sich abschließend bei der Mitgliederversammlung für die lebhafte Teilnahme und schloss pünktlich den offiziellen Teil der Sitzung, bevor es zum gemütlichen Part überging.

af